Japanese Story von der australischen Regisseurin Sue Brooks spielte 2003 bei den Cannes Film Festival. Der Film beleuchtet die Fremde, die Weite. Und kommt doch sehr nah.

Hiromitsu kommt von Japan nach Australien. Das Land ist ihm fremd: es ist so weit. Die rote Erde wirbelt um sein weißes Hemd. „It’s a bloody long way“, sagt Sandy, die australische Geologin, die keine Reiseführerin spielen möchte. Dennoch fährt sie ihn auf seine Anweisung hin weiter in die Wüste, wütend über seine Fremdheit, die als Arroganz und Unhöflichkeit bei ihr ankommt.

Die Weite schafft Nähe, zeigt die langen Straßen, zeigt doch Fingerspitzen, die über die Haut fahren. Mehr Lachen und blitzendere Blicke tauchen auf, fotografiert mit einer alten Kamera von Hiromitsu. Bis es nicht mehr weitergeht.

Der Film zeigt all die Perspektiven der Weite – in all ihrer Schönheit, in all ihrer Verzweiflung. Und lässt im Hintergrund die Musik der Fremde, das japanische Volkslied Chinsagu No Hana, wiederholt spielen.

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