Kommt kurz mit nach Neuseeland – nur knapp entfernt von Australien, so lohnenswert. Direkt nach Wellington. In der windigen Stadt begann Hollie Fullbrook  ihre Melodien in Theaterstücken und Bars zu verbreiten, dann ging sie als Tiny Ruins für einen Monat nach Barcelona. Hier nahm sie in einem alten Appartment zusammen mit a Singer of Songs, der auch eine wunderbare Stimme hat, ein Album auf: Little Notes. Ich stelle mir Dachterrassen und Geschichten vor und schwelge in der Musik. Auf dem Cover fliegt ein gezeichneter Heißluftballon.

Nun ist ihr neues Album erschienen, mit einem wunderbaren Titel: Some Where Meant For Sea. Gemalte Wellen peitschen im Hintergrund gegen die Klippen. Die Reise geht weiter. Sie sing so zart, man folgt jedem ihrer Töne, die sich sehnsuchtsvoll bei „As You Are“ dehnen, dann wieder optimistisch bei „Little Notes“ leicht auf und ab springen. Das Meer vereint sich hier in ihrer Stimme in seiner Weite und Sehnsucht. Und schlägt leichte Wellen an einem glänzenden Sonnentag.

Und im Juli singt sie auch in Australien. Sehr lohnenswert. Wäre ich da, würde ich sie gerne sehen. So muss ich noch ein bisschen warten – und den Lyrics derweile in meinem Zimmer lauschen. Vielleicht auch einmal laut draußen.

 

 

 

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