SPACE spielt besonders in Australien eine große Rolle. In diesem Land erfuhr und erlebte ich dieses Konzept aus Weite, Raum und Enge in allen Extremen. Plätze können weit auseinander sein oder beinahe lückenlos zusammen liegen. Aber Räume sind immer anwesend, fühl- und füllbar.

SPACE ist auch das aktuelle Thema von Voiceworks #89, dem Literaturmagazin für australische Künstler unter 25. Es gäbe kein passenderes Thema für junge Autoren, die sich noch ihren eigenen Raum und ihre eigene Sprache erschreiben, es gäbe kein passenderes Thema für solch einen großen Kontinent. Oft komme ich in die Versuchung, das „Nichts“, das öfters in Zusammenhang mit Australien fällt, zu verteidigen – das Outback, die Weite, die rote Erde, der hohe Himmel, die geraden Straßen, die heiße Luft, all die Kilometer, die Geschichte: ist all das Nichts? Nein, es ist der schönste Platz und der beeindruckenste Raum.

„This issue features the ensuing struggle when a bear crashes on Dominic Stevenson’s couch, while Christian Jaros tells alien dreamtime tales. All Elizabeth Woods wants is an old Queenslander and to eat carbs after 7pm. In anti-Lonely Planet style your guide to Scamming the Scammers is outlined by Nina McLean, and closer to home Erin Stewart breaks down the Culture of Capital Planning in Canberra. Louise Millar throws us the keys to her Hotel in the Low Country but Amber Beilharz bids you beware of the Warning Signs (a house walking into the ocean).“ (Inhaltsangabe in den Worten von Voiceworks)

Am Donnerstag (26. Juli) findet der Launch von Voiceworks #89 in Brisbanes feinem Avid Reader Buchladen statt. Unbedingt hingehen, wenn ihr in der Nähe seid. Und den literarischen Raum auskosten.

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