Oh, das macht mich fast stolz. Obwohl man wohl kaum stolz auf eine Stadt sein kann, noch dazu auf eine, die (nur) anderthalb Jahre mein Zuhause war. Aber sie war mein Zuhause. Das zählt. Und so ist es toll zu hören, was in Lonely Planet’s neuem Australien-Führer steht:

Brisbane sei „arguably Australia’s hippest city“, ein „energetic river town on the way up, with an edgy arts scene, pumping nightlife and great coffee and restaurants“.

Und auch: „a patchwork of urban villages, each with a distinct style and topography: bohemian, low-lying West End; hip, hilltop Paddington; exclusive, peninsular New Farm; prim, pointy Kangaroo Point.“

Ich fand immer, dass es in Brisbane länger dauerte, anzukommen und die Stadt zu lieben. Länger als in den offensichtlich aufregenden Städten Sydney und Brisbane, wo die Sehenswürdigkeiten dir zu Füßen liegen. In Brisbane muss man suchen. Reinwachsen. Wohnen bleiben. Viel herumlaufen. Das tat ich, vor allem mit meiner Kamera, mit der ich nach und nach viele schöne Ecken fand. Es genoss, regelmäßig in Kangaroo Point klettern zu gehen. In West End zu kleinen Konzerten ging. Und überhaupt, der West End Market, der schönste von allen! Und natürlich mein Lieblingsbuchladen Archives Fine Books, wo es immer Bücherschätze und Inspiration gibt.

Ja, irgendwie hab ich es schon sehr liebgewonnen in all diesen Monaten. Schön, dass das auch bei Lonely Planet angekommen ist.

-> ABC News. Freya Petersen: Brisbane named the country’s hippest city by Lonely Planet Australia travel guide

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