Literaturmagazine haben meist nur eine kurze Lebensdauer, einen kleinen Leserkreis und bringen eigentlich keinen Gewinn. Ehrlich und ökonomisch nicht sehr optimistisch waren die drei Herren, als sie sich beim Brisbane Writers Festival über die Zukunft und Vergangenheit der australischen Literaturmagazine unterhielten. Dabei sind sie selbst Verleger von Overland, Southerly und ABR und denken nicht im Entferntesten daran, aufzugeben. Sie finden die wahren Werte der Literaturmagazine in anderen Sparten – voller Literatur und Optimismus für das Neue.

Jeff Sparrow, der Editor des politisch-literarischen Magazins Overland, sieht vor allem die Ideenwolken der Künstler, die in den Seiten der Literaturmagazine und darüber hinaus schweben. Sie ermöglichen die ersten kleinen Schritte der Künstler, die Essays, Prosatexte und Gedichte veröffentlichen können und sich damit langsam einen Raum für das erste Buch schaffen. „They start people’s artictic careers“, sagt Jeff Sparrow voller Enthusiasmus. Den Rest des Beitrags lesen »

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